
Naturexkursion ins Musital
Die Wanderung begann in Endingen, wo der Exkursionsleiter aufgewachsen ist und uns deshalb sehr persönliche und spannende Einblicke in die Vergangenheit des Surbtals vermitteln konnte. Gleich zu Beginn, bei einer der ältesten Surbbrücken, erfuhren wir, dass dieses harmlos wirkende Bächlein schon mehrfach nahe gelegene Häuser überflutet hat. An heissen Sommertagen, als es weit und breit noch keine Badi gab, diente die Surb der Dorfjugend zudem als willkommene Abkühlung.



Auf der Spornegg wurde im Schatten der Bäume die Mittagsrast eingelegt. Auch hier wusste Ambros Ehrensperger viel Interessantes über die Geschichte und die Besonderheiten dieses Ortes zu erzählen.



Vom Aussichtspunkt am oberen Rand des ehemaligen Steinbruchs aus konnten Falken, Rotmilane und Uferschwalben bei ihren Jagdflügen beobachtet werden. In den zahlreichen Tümpeln boten Kröten und Frösche mit ihrem Konzert eine eindrückliche Naturkulisse.


Ambros Ehrensperger erklärte zudem, wie der während rund 20 Jahren genutzte Steinbruch in den Jahren 2000 und 2001 ökologisch aufgewertet und mit zahlreichen einheimischen Pflanzenarten neu gestaltet wurde. Heute bietet das Musital vielen selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Verschiedene Wildbienenarten, Feldhasen und zahlreiche weitere Tiere finden hier Schutz und Nahrung. Die Teilnehmenden erhielten dadurch einen eindrücklichen Einblick in die erfolgreiche Renaturierung dieses besonderen Naturraums.


