
Kantonales Frühjahrestreffen auf der Fröschengülle
Bei angenehmen, sonnigem Frühjahreswetter trafen sich auf der Fröschengülle über 50 Mitglieder aus den Sektionen der Naturfreunde Aargau zum traditionellen Frühjahrestreffen.
Die durchführende Sektion «Naturfreunde Brittnau» organisierte die Jaggesellschaft Brittnau unter der Leitung von Michel Gobet. Die anwesende Jägerin und die 3 Jäger boten den Teilnehmern einen ausgezeichneten Einblick in die Aufgaben eines Jägers in der Revierjagd. Insbesondere durften alle zur Kenntnis nehmen, dass ein beträchtlicher Zeitaufwand während des Jahres der reinen Pflege des Wildes gewidmet wird.



Beim Brünneli in der Sohlenmatt berichtete der Präsident der Sektion «Naturfreunde Brittnau» über die Entstehung der Sektion und wie es zur Erstellung des Weihers mit Brünneli, das Trinkwasserqualität aufweist, kam.



Viele Teilnehmer des rund anderthalbstündigen Rundganges interessierten sich woher der Name «Gülle», beziehungsweise Fröschengülle kommt. Der Präsident erklärte, dass der Name «Gülle» nichts mit Jauche zu tun hat, sondern in der bernischen Mundart auch als «Glungge» oder in anderen Mundarten auch als «Pfütze» oder «Tümpel» bezeichnet wird. Im Jahre 2010 stellten die Forstwarte zu Ehren des abtretenden Försters Häuselmann den Pioniertümpel Fröschengülle, dessen Existenz in alten Landeskarten bereits verzeichnet ist, wieder her. Das heisst die Bezeichnung Fröschengülle hat eine längere Geschichte.







Die Teilnehmer stärkten sich beim feinen Mittagessen, Salat, Hörnli mit Gehacktem nach brittnauer Art und einem Dessert. Dank des Schönen Wetters verweilten viele auf der Fröschengülle länger und tauschten sich ergiebig über alte Erlebnisse aus.
Urs Aeschlimann
